Im Spiegel der Presse  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kleine Zeitung (10-08)
Innovative Schule

 

 

 

 

 

 

"LE BE"

 

 

Sprachentag
Weizerzeitung, 7.Oktober

 

 P.E.T

 

 

Kleine Zeitung
Dienstag, 10. Jänner 2006

 

 

 

 

 

 

Preliminary English Test (Schulj 2004/05)

 

 

 

 

 

 

Sprachentag 2005

 

 

 

Preliminary English Test (Schulj 2002/03)

 

 

 

 

 
Kleine Zeitung
Region Weiz, am 11.10.2003

1 Was unterscheidet die Sprachenklasse von den anderen Klassen?

WOLFGANG POJER: In jeder Schulstufe kommt eine Stunde Englisch dazu. Ab der dritten Klasse gibt es das Wahlpflichtfach Französisch. Dazu können wir heuer Italienisch und Polnisch anbieten – zwanglos für jene, die möchten. In Geografie, Geschichte, Physik, Biologie und teilweise Musik wird Englisch als Arbeitssprache eingesetzt.

2 Welche Erfolge können Sie – auch durch den Native Speaker – ausmachen?

POJER: Die Zertifikate zeigen, dass unsere Schüler in Kommunikation und im Hörverstehen ausgezeichnet abschneiden.

3 Welche Aktivitäten setzt die Schule sonst noch im Sprachenbereich?

POJER: Wir haben eine CD-Rom entwickelt mit den wichtigsten Phrasen auf Katalan, Spanisch, Griechisch, Deutsch und Englisch. Und unsere Schüler dokumentieren ihre Fortschritte.

In dieser Schule darf Zunge gezeigt werden

Erste Klasse Hauptschule: Wie es Kindern geht, die es plötzlich mit jemandem zu tun haben, der nur Englisch spricht. Ein Lokalaugenschein.

ULLA PATZ

Mit Schwung landet Thumper auf dem Pult. Die grauen Ohren des Plüschhasen wackeln noch ein wenig nach, als Natasha Searle ihren heutigen Kompagnon vorstellt: „This is Thumper“, sagt sie und die 13 Mädchen und Buben mustern den Hasen. Ob die Kinder der ersten Hauptschulklasse in Birkfeld nicht schon zu alt sind für Plüschtiere?

Nein, denn Thumper erfüllt bald seinen Zweck. Alleine sein Name ist schon eine Aufgabe. Das „th“ – auf Englisch ausgesprochen – ist nicht so einfach. Aber Natasha kann’s. Sie muss es ja können. Immerhin ist sie Engländerin und als „Native Speaker“ an der Sprachenhauptschule in Birkfeld eingesetzt.

Bald zeigen alle Kinder die Zunge und versuchen sich mit dem „th“. Es darf ja nicht nach einem „t“ klingen und schon gar nicht wie ein „f“. „Thumper“ üben die Kinder der Reihe nach und immer wieder will Natasha die Zunge sehen. Vor lauter Plage verwickelt sich diese bei der einen oder dem anderen zwischen Oberlippe und Zähnen. Aber schließlich hat ein jeder sein perfektes „th“ ausgespuckt und Natasha ist zufrieden.

Konversationsstunde

Seit drei Jahren ist die Frau – eigentlich Kirchenwirtin im Ort – als Native Speaker in der Schule eingesetzt. Sie unterrichtet mit Schwung, Humor und immer wieder einem Blick in ihr Buch.

Geschrieben wird in dieser Konversationsstunde (logischerweise) kaum. Phrasen werden geübt und Natasha braucht selten ein deutsches Wort, um den Kindern zu erklären, was sie von ihnen will. Und das erst wenige Wochen nach Schulbeginn. Die Kenntnisse, die die Kinder aus der Volksschule mitgebracht haben, scheinen sich bezahlt zu machen.

„Can you catch?“, fragt Natasha einen Buben. Seine Augen werden groß und rund. Aber als Natasha ansetzt, ihm Thumper zuzuwerfen, weiß er, was sie will und fängt den Hasen mit links. Ein neues Dialogspiel beginnt. Unterstützt wird Searle von der regulären Englischlehrerin. Den Ton aber gibt die Engländerin an. Sie spielt, lobt, lässt wiederholen und die Kinder arbeiten (oder spielen?) begeistert mit.

Heißer Hund???

„Bingo“ heißt das nächste Spiel. Die Kinder kennen es schon. In einem Neun-Feld-Raster müssen die Kinder neun von etlichen vorgegebenen Begriffen auf Englisch aufschreiben. Searle liest sie dann vor und hat jemand drei in einer Reihe, schreit er „Bingo“.

Als die Kinder die Begriffe auf Deutsch aufschreiben sollen, protestieren so manche: „Da schreib ich’s falsch.“ Erst das Versprechen, es werde keine Sanktionen bei Rechtschreibfehlern geben, lässt das Murren verstummen. „Muss ich für ,Hot dog‘ ,Heißer Hund‘ schreiben?, kommt die Frage. Und was heißt eigentlich „Hamburger“ auf Deutsch? Oder Sandwich? Hot Dog bleibt schließlich Hot Dog, Hamburger Hamburger und Sandwich Sandwich.

Und Pause bleibt Pause. Nach 50 Minuten schrillt die Glocke, Natasha Searle rafft ihre Bücher zusammen, nimmt Thumper unter den Arm und des Hasen Reise geht weiter zum nächsten Lehrerpult.

 

 

 

 

Blaukraut muss man nicht unbedingt essen wollen (Ferien 2003)

Bei einem Wissenschaftscamp in Mönichkirchen lernen 21 Kinder, dass Wissenschaft spannend und durchaus im Alltag wiederzufinden ist.

ULLA PATZ

Eine schleimige, milchig-durchsichtige Masse wabbelt im Messglas vor sich hin. Nicht lange darf sie wabbeln, denn weiß behandschuhte Finger ziehen sie heraus und drehen sie zu einem dünnen Faden zusammen. Zwei weitere Hände wickeln ihn auf eine Rolle – so entsteht ein Nylonband. Ganz einfach eigentlich, könnte man meinen, wenn man den Kindern in „Science Village“ zusieht.

Was da so neumodern klingt, liegt hoch oben im Wechselgebiet in Mönichkirchen. Dort hat die Technische Universität Wien ein Feriencamp für 12- bis 14-Jährige eingerichtet. Die 21 Kinder kommen aus Wien, Oberösterreich und der Steiermark (Sprachenhauptschule Birkfeld, Europahauptschule Leoben). Ihre Schulklassen machten bei Versuchen mit, die dann bei der TU eingereicht wurden. Einige „Auserwählte“, wie Thomas Holzer sie nennt, dürfen nun eine Woche lang im Camp forschen.

Und das tun sie auch. „Heidi, Heidi“, etwa tönt es vielstimmig aus dem Extrazimmerl im Alpengasthof Enzian, wo sie untergebracht sind. Und plötzlich singt Heidi mit Mickey-Mouse-Stimme, dann wieder mit Roboterstimme. „Wir wollen ein Bewusstsein schaffen, wie stark die Sprache im Alltag von Fernsehen und Video synthetisiert wird“, sagt Hans Lohninger von der TU Wien. Die Kinder lernen, künstlich Worte zu schaffen und ebenso, wo dies im Alltag vorkommen.

Hintergrund des Camps ist die Bemühung der EU, der Wissenschaft schon früh Raum zu geben. „Zwölf- bis 14-Jährige sind besonders empfänglich für das Interesse an Wissenschaft. Hier wird der Grundstein für ein späteres Interesse gelegt“, sagt Christian Scherl, selbst Journalist und für die Öffentlichkeitsarbeit im Team zuständig. Natürlich ist er auch Betreuer des internen Redaktionsteams, das mit Kamera und Block von Gruppe zu Gruppe düst und die Versuche festhält.

Etwa, wie man mit Blaukrautsaft feststellen kann, ob ein Stoff sauer oder basisch ist. Ein Team färbt gerade T-Shirts mit einem Indikator rot. Später werden die T-Shirt-Träger mit Essig beschossen, die Treffer in Spritzern sichtbar, die Wissenschaft zum Spiel. Und genau das ist der Zweck dieses Camps.

 

 

 

Qualitätssiegel COMENIUS

Nachdem unsere Schule bereits zum zweiten Mal mit dem Europäischen Siegel für Sprachenprojekte ausgezeichnet worden war, erhielten wir das COMENIUS Qualitätssiegel für das Projekt "Towards A Greener Environment". Damit wurde wiederum engagierte Arbeit der Kollegenschaft, aber natürlich auch die der Schüler gewürdigt.

 

 

AUSZEICHNUNG FÜR SPRACHENHAUPTSCHULE I

Bereits zum zweiten Mal bekam die Sprachenhauptschule Birkfeld I das Europasiegel für innovative Sprachenprojekte verliehen. Der Preis wurde dem Lehrerteam  am 12. Dezember 2002 von Sektionschef Dr. Dobart im Rahmen einer Feierstunde im Bildungsministerium übergeben. Frau Renate Holzer und Frau Margit Holzschuster übernahmen gemeinsam mit Herrn Wolfgang Pojer das Preisgeld in der Höhe von € 700.-.

Das unter dem Titel „Quality for Life“ eingereichte Projekt wurde von einer Auswahl-kommission unter anderem so beurteilt: „Es handelt sich um ein hervorragendes Projekt, das durch sein Sprachenangebot, durch didaktische Maßnahmen und Methodenvielfalt besticht. Hervorzuheben ist die ausgezeichnete Vorbereitung  auf den Preliminary English Test (die Hälfte der Schüler haben diese Prüfung mit Auszeichnung bestanden), die Integration des Europäischen Sprachenportfolios in den Unterricht seit dem Schuljahr 2000/01 und die Methoden zur Selbsteinschätzung und zur Evaluation des Gelernten. Das hohe Engagement der Lehrenden und Lernenden ist besonders zu würdigen.“

Das Preisgeld wird für die Sicherung des Qualitätsstandards verwendet werden.

OSR Walter MANDL, Direktor       

 

 

 

AUSGEZEICHNETE ENGLISCH-SCHÜLER(INNEN)


Bereits zum dritten Mal unterzogen sich SchülerInnen der 4. Klasse der Sprachhauptschule Birkfeld I einer international anerkannten Überprüfung ihrer Englischkenntnisse. Folgende Mädchen und Burschen bestanden die Prüfung: Baumgartner Eva, Eichholzer Alexander, Fidlschuster Kathrin, Gissing Elisabeth, Goldgruber Eva, Lackner Matthias, Pretterhofer Barbara  

Von den erfolgreichen 7 KandidatInnen bestanden 5 mit Auszeichnung. Die inhaltliche Vorbereitung oblag hauptsächlich Mr David HARDY, dem Fremdsprachenassistenten der Schule. Organisatorisch zeichneten Frau Renate HOLZER und Herr Wolfgang POJER für die Durchführung verantwortlich, die auch die Englisch-Lehrkräfte der SchülerInnen waren.

Der Preliminary English Test (P.E.T.) besteht aus 4 Teilprüfungen (Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben, Sprechen) und wird von der University of Cambridge zweimal jährlich weltweit durchgeführt. Die Kosten von ATS 1350.- teilten sich Eltern und Schule, wobei jedem Teilnehmer eine Förderung des Landes Steiermark (Ressort LR SCHÜTZENHÖFER) gewährt wurde. 

Die Prüfung ist die Vorstufe für das Cambridge First Certificate, das unter anderem seit der erfolgreichen Einführung des P.E.T. an der HS Birkfeld I auch am BORG Birkfeld angeboten wird, was die gute Kooperation der beiden Schulen zeigt.


Überhaupt setzt die Sprachenhauptschule Birkfeld I verstärkt auf Dokumentierung der erbrachten Leistungen, was für künftige Jobbewerbungen von großer Bedeutung ist. Die Kolleginnen Margit HOLZSCHUSTER und Renate HOLZER werden dazu an der Adaptierung des Europäischen Sprachenportfolios mitwirken.


Bei der feierlichen Überreichung der Zertifikate zollte der Leiter der Schule, Herr OSR Walter MANDL, den jungen Damen und Herren seine Anerkennung und lud dann sie samt ihren Eltern zu einem kleinen Imbiss ein.

 

Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft

Die Pichlerwerke Birkfeld, vertreten durch Ing. Doppelhofer, schenken unserer Schule einen CD-Player als Dank für die gute Zusammenarbeit im Rahmen von Projekten.

 

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25. 9. 1998: Verleihung des Europäischen Siegels für innovative Spracheninitiativen